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KW 47/2018  Bild der Woche  • Interaktives Periodensystem

Bild der Woche

Periodensystem-CC BY-SA 4.0
Bild (unverändert): „Periodic Table of the Elements, in Pictures and Words“, Keith Enevoldsen,
Lizenz: CC BY-SA 4.0, Elements.wlonk.com


Das Periodensystem der Elemente, in Bildern und Worten

Das „Bild der Woche“ ist diese Woche eigentlich die „Entdeckung der Woche“. Denn das Periodensystem der Elemente, das jede/r aus der Schule kennt, ist bei Elements.wlonk.com interaktiv dargestellt. 

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VORWEIHNACHTSZEIT  Statistik der Woche  • Adventskalender

Statistik der Woche

Infografik: Türchen, öffne dich! | Statista
Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

„Markt und Straßen steh’n verlassen, still erleuchtet jedes Haus …“ 

Na, wer war das?

(ibg, 17.11.2018)

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RAUENECK  Video des Monats  • Die Reste der alten Burg aus der Luft gesehen

Video des Monats

Eingebettetes Video „Burg Ruine Raueneck“, Roland Gentsch, via Youtube

Mithilfe einer Drohne, einem ferngesteuerten kleinen Fluggerät, kamen diese Bilder der Burgruine Raueneck zustande. Raueneck liegt gut versteckt im Wald und ist nur zu Fuß zu erreichen. Der Film wurde abends gedreht. 97
(ibg, 22.10.2018)

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MÜCKENATLAS  Fang-Aktion  • Jede Mücke zählt

Wollen Sie Mückenjäger werden?

Eingebettetes Video von „Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.“
via Youtube


Es gibt tausende Arten von Mücken auf der Welt. Aber welche Mückenarten schwirren bei uns herum? Um das festzustellen, gibt es im Internet einen Mückenatlas. Der weist aber noch viele Lücken auf, auch im Altlandkreis Ebern. Jeder kann mithelfen, diese Wissenslücken zu schließen. Weitere Informationen gibt es bei Mueckenatlas.com.
(ibg, 23.7.2018)

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TRANSPARENZ  Informationsfreiheit  • Frag den Staat!

FragDenStaat.de

Eingebettetes Video der „Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.“ via Vimeo.com

FragDenStaat.de ist ein kostenloses, gemeinnütziges Projekt der „Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.“. 


Wie funktioniert FragDenStaat.de?

1. Anfrage stellen

2. FragDenStaat.de leitet die Frage an die zuständige Behörde weiter.

3. Sie erhalten eine E-Mail, wenn die Behörde reagiert.

4. Die Antwort ist für Sie und andere öffentlich einsehbar.


Beispiel:

Alle deutschen Landtage müssen laut FragDenStaat.de Gutachten ihrer wissenschaftlichen Dienste herausrücken. Hören Sie hierzu ein Podcast bei Detektor.fm.

Podcast-Link

Detektor.fm:  Podcast – „Frag den Staat |
Auch der Landtag ist auskunftspflichtig“


Hinweis: Behörden können für Auskünfte gegebenenfalls Gebühren erheben. Genaueres erklärt FragDenStaat.de hier unter Punkt 2.5.
(ibg, 30.4.2018)

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POLITIK  Transparenz  • Jenni plädiert für das „Rats-TV“

Räte wollen keine Digitalisierung

Eingebettetes Youtube-Video von Jenni Gröhlich

Jenni Gröhlich ist eine Bloggerin aus dem Sauerland. Neben ihrer Webseite JenniGroehlich.de betreibt sie noch einen Youtube-Kanal.

In ihrer Heimatstadt wirbt sie dafür, dass Ratssitzungen aufgezeichnet und im Internet gezeigt werden. Die Bedenkenträger ließen nicht lange auf sich warten, wie den Zeitungsausschnitten auf ihrem Blog zu entnehmen ist.

Über das Ergebnis ihres Antrags berichtet die Bloggerin in diesem Video auf Youtube. Dort zerpflückt sie die Bedenken und zieht ein Fazit: Für die Räte sei das Anliegen Neuland, sie müssten erst noch an das Thema herangeführt werden.

Im-Baunachgrund.de hatte das Thema mit dem Beitrag „Rats-TV für mehr Transparenz“ auch schon einmal aufgegriffen.

(ibg, 11.4.2018)

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POLIZEI  Gesetzentwurf  • Unvorstellbare Eingriffe in die Bürgerrechte

Neues „Polizeiaufgabengesetz“ droht

Plzi-Ueberwachung
Abgebildet: Polizeikamera bei einer Demonstration

Noch am 28. März 2018 hatte der bayerische Innenminister, Joachim Herrmann (CSU), bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2017 betont: Es bestehe eine „ausgezeichnete Sicherheitslage“ in Bayern.

Zu diesem Zeitpunkt aber hatte die bayerische Staatsregierung in ihren Schubladen schon einen Gesetzesentwurf liegen, der, wenn er wie erwartet im Landtag durchkommt, die Bürgerrechte massiv beschneidet.

Danach soll die Polizei Gefahren „vorbeugend“ verhindern können, also noch bevor eine Straftat begangen werden könnte.

Bayerischer Landtag entscheidet am 26. April 2018

Das Gesetz soll am 26. April 2018 den bayerischen Landtag passieren, im Sommer 2018 soll es dann in Kraft treten.

Trotz der eingangs erwähnten „ausgezeichneten Sicherheitslage“ berufe sich die Staatsregierung auf eine „anhaltend hohe nationale wie internationale Gefährdung durch verschiedene Formen des Terrorismus und Extremismus“.

Die neuen polizeilichen Mittel zielen aber keineswegs ausschließlich auf die Verhinderung von Terrorakten ab. Auf Nachfrage von Netzpolitik.org habe nämlich das Innenministerium eingeräumt, dass es bei diesem Gesetz auch um jedwede andere Form der Kriminalität gehe.

„Drohende Gefahr“ als Annahme der Polizei

Im Gesetzentwurf wird ausdrücklich der Begriff „drohende Gefahr“ erwähnt, der dann als Grundlage für die Beschneidung der bestehenden Bürgerrechte herangezogen wird.

Das bedeutet: Tritt das neue „Polizeiaufgabengesetz“ in seiner jetzigen Form in Kraft, dann kann die Polizei auf besondere Art und Weise eingreifen – in bestimmten Fällen ohne vorherige Genehmigung durch ein Gericht. Denn ausreichend wäre die Annahme(!) der Polizei, dass eine Straftat begangen werden könnte („drohende Gefahr“).

Handgranaten für die Polizei und Wohnungen verwanzen

Zu den massiven Eingriffen in die Bürgerrechte sollen laut Medienberichten zum Beispiel gehören: Eine de facto unendlich lange Präventivhaft ohne richterlichen Beschluss, aber auch der Gebrauch von Handgranaten (Quelle: Netzpolitik.org) durch die Polizei. Zudem seien die Kriterien, wer als „Gefährder“ gilt, unscharf formuliert.

Laut Bayerischem Rundfunk (4.4.2018) sei es im Gespräch, „der Polizei zu ermöglichen, ohne konkreten Verdacht Personen zu durchsuchen, ihre Telefone abzuhören, Computer und online gespeicherte Daten auszulesen oder verdeckte Ermittler gegen sie einzusetzen. Bislang muss eine konkrete Gefahr erkennbar sein, wenn die Polizei präventiv handeln will.“

Persilschein für Willkür?

Die Hauptproblematik des (für Laien praktisch kaum lesbaren) Gesetzentwurfes dürfte darin liegen, dass allein die Polizei einschätzen soll, ob jemand in naher Zukunft eine Straftat begehen wird. Nur, wieweit kann das noch seriös sein, und ab wann beginnt Hellseherei?

Fehlentscheidungen können so jedenfalls nicht ausgeschlossen werden, sagen Kritiker. Da muss man schon fragen: Warum darf die Anwendung der im Gesetz genannten „Präventivmaßnahmen“ nicht vorher ein Gericht prüfen?

In Goethes Ballade „Der Zauberlehrling“ hieß es 1797 übrigens:


Herr, die Noth ist groß!
Die ich rief, die Geister
Werd ich nun nicht los.
„In die Ecke,
Besen! Besen!
Seyds gewesen.
Denn als Geister
Ruft euch nur zu seinem Zwecke,
Erst hervor der alte Meister.


Zurzeit laufen zwei Petitionen, die sich gegen den Gesetzentwurf zur Neuordnung der Polizeiaufgaben in Bayern richten. Gezeichnet werden kann bei Weact.Campact.de, aber auch auf der Plattform openPetition.de. Der Gesetzentwurf ist auf der Webseite des Bayerischen Landtags einsehbar.

Quellen: Hogn.de (4.4.2018), BR (4.4.2018), Netzpolitik.org (24.3.2018)

(ibg, 5.4.2018)

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STATISTIK  Stadtleben  • Ein-Personenhaushalte weit verbreitet

Viele Single-Haushalte

Infografik: In Regensburg gibt es die meisten Single-Haushalte | Statista
Mehr Infografiken finden Sie bei Statista
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7. MÄRZ 2018   2 Petitionen  • Beide Petitionen laufen

Gleichstand!

Bildfoto-zwei-Petitionen
Bildschirmfoto: openPetition.de

Am 7. März 2018 herrschte am Nachmittag Stimmengleichstand zwischen den beiden (nicht miteinander konkurrierenden) Petitionen, die für weite Teile unserer Region von Interesse sind.

Links: Petition zur Rückabwicklung der Sparkassenfusion Ostunterfranken
Rechts: Petition für einen Kinderarzt in Ebern

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SPARKASSE  Unterschriftensammlung  • Kommt die Rückabwicklung der Fusion?

Online-Petition wird angenommen

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Abgebildet: Sparkasse Ostunterfranken

Dr. Rainer Gottwald freut sich über die starke Beteiligung der Bevölkerung an der Online-Petition zur Rückgründung der Sparkasse Ostunterfranken. „Im-Baunachgrund.de“ teilte er am 26. Februar 2018 mit:

„Die Gegenbewegung ist auch für mich überraschend stark. Ich hatte gehofft, dass evtl. 20 Bürger mitmachen, nun ist es nach fünf Tagen das Zehnfache.“

Dabei ist noch zu berücksichtigen, dass die Unterschriften bisher ausschließlich online gesammelt wurden. Erfahrungswerte aus anderen Petitionen (z.B. Altkennzeichen-Petition) zeigen, dass mehr als die Hälfte aller Stimmen mit Unterschriftenlisten erzielt werden konnten, die in Geschäften ausgelegt waren.

Lesen Sie zum Thema auch unser „Spezial“!

Eingebettetes externes Abstimmungs-Widget der Webseite openPetition.de

Video-Link

Youtube:  Schweinfurter Nachrichten vom 12.12.2017 –
„Sparkassen Schweinfurt und Ostunterfranken fusionieren“

Hassfurt-Sparkasse-Ostunterfranken
Abgebildet: Sparkassengebäude in Haßfurt
Im Januar 2018 noch beflaggt mit „Sparkasse Ostunterfranken“


Es dürfte das erste interessante politische Ereignis des Jahres in der ansonsten drögen Lokalpolitik werden: Wenn die Fastnachtszeit vorbei ist, soll nach Zeitungsberichten ein Bürgerbegehren im Landkreis Haßberge starten. 

Ziel sei es, die Fusion der Sparkassen Schweinfurt und Ostunterfranken rückgängig zu machen. Beide Sparkassen haben sich zum 1. Januar 2018 zur Sparkasse Schweinfurt-Haßberge vereinigt.

In­i­ti­a­tor und Mentor ist der mittlerweile auch bei uns bekannte Sparkassenkritiker Dr. Rainer Gottwald aus Oberbayern. Er hatte sich schon im Vorfeld mächtig ins Zeug gelegt (siehe Medienchronik) und hielt u.a. eine Informationsveranstaltung in Knetzgau ab.

Spk-Aufruf
Per Zeitungsinserat (15.11.2017, Ausschnitt) gesucht: „Interessierte mutige Bürger“ –
Im Bürgerbegehren wird aber voraussichtlich Rede von der „Rückabwicklung“ sein


Was schrieb der Sparkassenkritiker eigentlich den Bürgermeistern? 

Diesen Brief, datiert vom 13.11.2017, schrieb Dr. Rainer Gottwald an die Bürgermeister im Landkreis Haßberge. Auf der Webseite www.anti-strabs-net.de ist das Dokument öffentlich einsehbar (PDF-Download).
(ibg, 1.2.2018, aktualisiert 4.2.2018)


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AUF SCHUSTERS RAPPEN • Ebern • Mürsbach • Baunach

Wander-Video durch den Altkreis

Baunach-Marktplatz
Fachwerkhäuser am Marktplatz von Baunach

Von Ebern nach Baunach mit der Video-Kamera

Dass der Baunachgrund immer eine Reise wert ist, bewies im Sommer 2015 der Forchheimer Thomas Schmidtkonz. Er wanderte, ausgerüstet mit seiner Video-Kamera, auf landschaftlich reizvollen Wegen die Strecke von Ebern nach Baunach. Dabei erzählte er so manche interessante Anekdote, die vielleicht selbst mancher Einheimische noch nicht kannte – oder möglicherweise bereits wieder vergessen hatte. Sein Video ist bei Youtube.com zu sehen.

Youtube-Link

Youtube:  Video – „Von Ebern nach Baunach“

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Und jetzt aus der Zeitung …

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