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OBERHAID  Wolf  • Gefährlich oder ungefährlich?

Der Wolf und die sieben Geißlein

Eingebetteter Tweet via Twitter

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Der Wolf, ein Raubtier, ist da, gesehen bei Oberhaid. Wie so oft in unseren Tagen spaltet das gleich wieder Teile der Gesellschaft. Den einen ist er willkommen, den anderen eine Gefahr.
(23.3.2019)

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EU-URHEBERRECHTS-REFORM  #Artikel 13  • Witze und Sprüche

#Axelsurft

Eingebetteter Tweet via Twitter

#Axelsurft
21.3.2019: Wikipedia war aus

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#Axelsurft
Firefox ist ein Browser

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#Axelsurft
Windows 10 ist aktuell

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Axel Voss (CDU) gehört dem Europa-Parlament an und gilt als treibende Kraft für die umstrittene EU-Urheberrechtsreform. Das Magazin ze.tt titelte am 21.3.2019: „Twitter muss CDU-Politiker Axel Voss das Internet erklären“. 
(ibg, 22.3.2019) 

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E-SCOOTER  Verkehr  • Sie sollen doch auf Gehwegen fahren dürfen

Für Fußgänger wird’s gefährlich

LimeBike scooter, snowy Prague
Symbolbild (unverändert): „LimeBike scooter, snowy Prague“, Foto: Martin2035, Lizenz: CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Am 15. März 2019 wurde in Bamberg ein Modellversuch mit nur 15 E-Scootern (!) gestartet. Die Bedingungen dazu sind jedoch völlig anders als im Gesetzentwurf von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). 

Hauptsächlich betrifft es das Alter der Fahrer/innen und das Benutzen von Gehwegen. 

Laut Webseite der Stadtwerke Bamberg müssen die (angemeldeten) Testfahrer/innen über 18 Jahre alt sein, einen gültigen Führerschein besitzen und kranken- und haftpflichtversichert sein. Zudem besteht in der Testphase Helmpflicht. 

Doch im Referentenentwurf (Entwurf einer Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr) des Bundesverkehrsministeriums stehen Dinge, die so gar nicht bekannt sind und mit den Testbedingungen in Bamberg herzlich wenig zu tun haben. 

So ist zum Beispiel in § 10 geregelt, dass E-Scooter, die nicht schneller als 12 km/h fahren können, in der Regel nur auf Gehwegen fahren dürfen. Solche E-Scooter dürften dann schon ab 12 Jahren gefahren werden. 

E-Scooter, die bis 20 km/h schaffen, wären demnach ab 14 Jahren frei. 


§ 10 (Entwurf)

„Außerhalb geschlossener Ortschaften dürfen Elektrokleinstfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von weniger als 12 km/h nur auf Gehwegen (Zeichen 239) und gemeinsamen Geh- und Radwegen (Zeichen 240) gefahren werden. Wenn solche nicht vorhanden sind, darf auf baulich angelegten Radwegen und Seitenstreifen gefahren werden.“ 

(…) 

Die Straßenverkehrsbehörden können abweichend (…) für das Befahren von Gehwegen (Zeichen 239), gemeinsamen Geh- und Radwegen (Zeichen 240), Fußgängerzonen (Zeichen 242.1) Ausnahmen für bestimmte Einzelfälle oder allgemein für bestimmte Antragsteller zulassen. 

Eine allgemeine Zulassung von Elektrokleinstfahrzeugen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht weniger als 12 km/h auf solchen Verkehrsflächen kann durch Anordnung des Zusatzzeichens „Elektrokleinstfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht weniger als 12 km/h frei“ bekanntgegeben werden.“ 

§ 3 (Entwurf)

„Berechtigung zum Führen

Zum Führen eines Elektrokleinstfahrzeugs mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von weniger als 12 km/h sind Personen berechtigt, die das 12. Lebensjahr vollendet haben. Zum Führen eines Elektrokleinstfahrzeugs mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 20 km/h sind Personen berechtigt, die das 14. Lebensjahr vollendet haben.“ 

Wann sollen E-Scooter bundesweit für den Straßenverkehr zugelassen werden? – Die Webseite der Stadtwerke Bamberg informiert: 

„Das ist wahrscheinlich im Sommer 2019 der Fall. Geregelt wird das durch die so genannte Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (EkfV), die im Februar im Entwurf von Bundesverkehrsminister Scheuer unterschrieben wurde. Jetzt durchläuft die Verordnung auf europäischer und auf nationaler Ebene den Freigabeprozess. Es ist davon auszugehen, dass sie im Sommer 2019 in Kraft tritt.“ 


Kommentar 

Mit einem wirklichen „Modellversuch“ hat die Bamberger Spielerei mit 15 E-Scootern wohl kaum etwas zu tun. Denn die „Versuchsbedingungen“ haben mit den mutmaßlich künftigen Verkehrsregeln, wie sie der Entwurf des Bundesverkehrsministeriums vorsieht, fast nichts gemeinsam. 

Dort, in Bamberg, strenge Regulierungen für das Fahren der E-Scooter und nur 15 solcher Kleinstfahrzeuge. Aussagekräftige Erkenntnisse dürften sich hier schon mangels Masse nicht gewinnen lassen. 

Das Bundesverkehrsministerium unter Andreas Scheuer (CSU) wirbelt dagegen in seinem Entwurf einer Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung die bisherige Straßenverkehrsordnung gehörig durcheinander. Ausgewachsene Mannsbilder und Frauen müssen demnach mit E-Scootern, die nicht schneller als 12 km/h fahren können, Gehwege benutzen. 

Wer will nun überprüfen, dass E-Scooter, die bis zu 20 km/h rollern können, nicht ebenfalls Fußwege benutzen statt der für sie vorgeschriebenen Radwege (oder Straßen, wenn kein Radweg vorhanden ist)? Das wird in der Praxis die absolute Ausnahme bleiben. Das zeigt sich schon am Radverkehr. 

Das kleine E-Scooter-Experiment in Bamberg dient letzten Endes wahrscheinlich nur einem Zweck: Es ist einer netter Gag im Vorwahlkampf zur Europawahl und vor allen Dingen im Vorfeld des Kommunalwahlkampfes. Erstaunlich, wie das Datum 15. März 2019 passt: Genau ein Jahr später, nämlich am 15. März 2020 sind in Bayern Kommunalwahlen. 
(ibg, 18.3.2019) 

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VIDEO  Gesellschaft  • Digitaler Gegenentwurf zur Mitfahrbank

„Fairfahrt“ statt Mitfahrbank

Eingebettetes Youtube-Video von VideoStudioKaschub, „Fairfahrt Romrod“ (1.3.2019)

Romrod ist eine Kleinstadt mit etwa 2.700 Einwohnern im hessischen Vogelsbergkreis. Wie fast überall in ländlichen Gegenden ist es dort mit dem öffentlichen Nahverkehr nicht zum Besten bestellt. Mit plumpen „Mitfahrbänken“ hat man sich in Romrod allerdings nicht zufriedengegeben, wenn man sich schon keinen Rufbus leisten konnte. 

Die Fahrgäste können sich zwar dort auch auf eine Bank setzen und warten, dass sie mitgenommen werden. Nach einem Bericht der Oberhessischen Zeitung hat sich das jedoch nicht bewährt. 

Dafür ist die zweite, digitale Möglichkeit um so interessanter: Willige Fahrgäste können sich vorab registrieren lassen und dann ihr Ziel an briefkastengroßen elektronischen Terminals an den Haltestellen eingeben. 

Die Anfrage wird an eine Datenbank gesandt und kann von allen Teilnehmer/innen des Systems über eine App abgerufen werden. So finden Fahrer und Mitfahrer auf digitalem Weg zusammen. Das System nennt sich „Fairfahrt“ und hilft, die Stadtteile mit dem Hauptort zu verbinden. 
(ibg, 1.3.2019) 

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KW 13/2019  Bild der Woche  • Kirchlauter

Bild der Woche

Kirchlauter-Pfarrhaus
Bild: ibg

Pfarrhaus in Kirchlauter mit fehlendem Fensterladen … 

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GLYPHOSAT  Statistik der Woche  • So viele 1000 Tonnen

Statistik der Woche

Infografik: So viel Glyphosat kommt in Deutschland zum Einsatz | Statista
Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Absatz des Pflanzengifts Glyphosat in Deutschland … 
(ibg, 22.3.2019) 

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SATIRE  Karikatur der Woche  • Ohne Worte

Karikatur der Woche

Bild: Kostas Koufogiorgos, eingebettet via Twitter

Wie immer: Ähnlichkeiten mit real existierenden Zuständen wären rein zufällig. 
(ibg, 22.3.2019) 

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LEERSTÄNDE  Video des Monats  • Wie es in den Innenstädten aussieht

Schweinfurt ist überall

Eingebettetes Video „Schweinfurt ist schön ! ‚Aber‘ März 2019“, Film der Schweinfurter Nachrichten, via Youtube

Eine Nahaufnahme aus Schweinfurt 
(ibg, 15.3.2019) 

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JAHRESZEITEN  Natur  • Zum Frühlingsbeginn ist es nicht mehr weit

Der Frühling kündigt sich an

Winterlinge-Schneegl CC0PxB
Bild: „Schneeglöckchen Winterlinge Frühling Garten“, ASSY, Lizenz: Pixabay License,
Quelle: Pixabay.com


Jetzt kommen sie raus: Winterlinge, Schneeglöckchen und sogar die ersten Krokusse spitzen schon durch die Grasnarbe. Das ist das Zeichen, dass es nicht mehr lange bis zum Frühling dauern kann.  

Winterlinge sind übrigens keine heimischen Pflanzen, sind aber oft in unseren Gärten und Parks zu finden und zählen zu den ersten Frühlingsblumen. 

Die ursprüngliche Heimat des Winterlings erstreckt sich von Südostfrankreich über Italien und Ungarn bis nach Bulgarien und in die Türkei. 

Der meteorologische Frühlingsbeginn ist der 1. März 2019, der kalendarische Frühlingsbeginn startet zum 20. März 2019. 
(ibg, 25.2.2019) 

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Und jetzt aus der Zeitung …

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